23″

Homepage von Siro, Sobe und Sven
Uncategorized

Buchkritik: Warum Frauen zu viel denken

März 4, 2018

Vor kurzem habe ich das Buch „Warum Frauen zu viel denken, Wege aus der Grübelfalle“ von Susan Nolen- Hoeksema gelesen und es drängt mich darüber zu schreiben! *g*
Ja, auf jeden Fall werde ich jetzt versuchen euch in Kurzform (mithilfe des Buches und eigener Erfahrungen) zu erklären warum wir zuviel denken, wieso das gar nicht so gut für uns ist und wie könnte es anders sein natürlich auch ein Ausweg aus dem tiefen Sumpf der völlig überflüssigen Depressionen.


Fakt ist erst einmal, dass Frauen dazu neigen sich mehr Gedanken über ihre überflüssigen Pfunde und die Welt zu machen als Männer es jemals tun würden.
Sobald der alltägliche Stress eine kurze Pause zulässt steckt man schon wieder im Sumpf der Zweifel und Unzufriedenheit, dabei müsste das gar nicht sein und sollte auch nicht unbedingt.

Meist entwickeln diese scheußlichen Gedanken Eigendynamik und lassen sich selten so abstellen wie wir es gerne hätten. Die wohl meist gestellte Frage an sich selbst lautet : „Warum bin ich mit dem was ich tue nie zufrieden?“ Liegt es eher daran, dass meine Maßstäbe so hoch angesetzt sind und ich wohl nie das erreiche was ich gerne möchte oder eher daran das was mit meiner Selbsteinschätzung nicht hinhaut? Schlechte Gedanken ziehen unheimlich runter und machen es manchmal nicht einfach Probleme von kleinen Fliegen zu unterscheiden oder wirkliche Probleme anzupacken. Sie breiten sich rasend schnell aus und greifen auf vergangene Erfahrungen zurück, die mit dem Sachverhalt nicht das geringste zu tun haben und dann kommt der Knall, die feste Überzeugung im Leben alles falsch gemacht zu haben, und die wird man so schnell nicht mehr los.
Wir müssen lernen zu erkennen, dass unsere Emotionen manchmal doch ein bisschen überzogen sind und uns selbst zu beruhigen. Das wäre der erste Schritt zu erkennen das was nicht stimmt, vielleicht laufen dann unsere Freunde nicht mehr weg und ein Problem wäre gelöst! *g* „Wie konnte er das zu mir sagen? Wie hat er das gemeint? Denkt er wirklich so?“
Die wirklich einzig richtige Methode das herauszufinden wäre doch einfach ihn zu fragen, denn durch darüber nachdenken werden wir definitiv zum falschen Schluss kommen.
Auch andere Menschen stecken manchmal in einer blöden Situation, haben einen anstrengenden Tag, schlechte Laune und sagen manchmal Dinge über die sie vorher selbst nicht nachgedacht haben.
Wobei wir auch schon nach Susan Nolen- Hoeksema bei der ersten der drei Gruppen des zuviel Denkens angelangt wären:

  • Übertreibendes zuviel Denken: Wir fühlen uns ungerecht behandelt, beziehen das Schurkenmotiv, so würde ich es jetzt taufen, auf andere, die mit dem Konflikt nichts zu tun haben und schmieden Rachepläne wie wir es der Welt heimzahlen können.
  • Zuviel Denken, dass Eigendynamik entwickelt: Es kommt schleichend und bringt uns dazu Probleme zu sehen, die überhaupt nicht existent sind und wenn, dann nicht in dem Ausmaß.
  • Das chaotische zuviel Denken: Es bündelt Probleme und mischt sie, ob sie miteinander was zu tun haben oder nicht. Wir können unsere Gefühle und Gedanken nicht mehr benennen und auseinander halten.

Fragebogen: Was für ein Typ seid ihr?


Susan Nolen- Hoeksema bezeichnet den Effekt des zuviel Denkens auch als Zerrspiegeleffekt.
Wir sehen in diesem Spiegel nicht das was wirklich ist, sondern das, was unsere negative Stimmung gerade zulässt- die verzerrte grauenhafte Realität.

Soooooooooo, ich möchte zum Ende kommen (ich weiß, dass war jetzt ganz schön abrupt )
– Die Problemlösung. (Da ich dieses Buch echt toll finde, möchte ich nicht allzu viel vorwegnehmen und euch animieren selbst mal rein zuschauen.)

Also, ganz kurz: ( diesen Punkt empfinde ich persönlich als sehr wichtig)

  • das Anspruchsdenken etwas hinunter schrauben / Veränderung des Selbstverständnisses- (ist das Leben echt so schlimm?),
  • Ermutigung zur Problemlösung,
  • Stärkere Konzentration auf langfristige Ziele,
  • Nicht zuviel über deine inneren Werte nachdenken und anderen auch mal die Chance geben etwas Gutes an dir zu entdecken!

Tja, wie schon angedeutet steht in dem Buch noch soooooooooooo viel mehr, das war ein kurzer Einblick und vielleicht versteht ihr Jungs jetzt ein bisschen warum Mädchen sind, wie Mädchen eben sind! In dem Sinne bis denne!!!


„Warum Frauen zu viel denken“ von Susan Nolen- Hoeksema
Erschienen im Eichborn Verlag
ISBN: 3821855940

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.